Begriffserklärungen & Definitionen von Drehbuch-Begriffen

Begriffserklärungen & Definitionen von Drehbuch-Begriffen

Hier können Sie sich die Begriffsdefinitionen zum Thema Drehbuchschreiben als .pdf-Datei herunterladen.

Adaption:
Übertragung einer Geschichte von einem Medium auf ein anderes Medium (Roman → Drehbuch).

Akt:
Handlungseinteilung eines dramatischen Werks (drei, fünf, sieben Akte).

Beat (dramatisch):
ist ein Ereignis oder ein Handlungsabschnitt innerhalb der Szene; der Wendepunkt, an dem spätestens die Intention der Szene klar werden muss.

Bedürfnis:
ist ein Begriff aus der Psychologie. Oft ist der Figur nicht bewusst, welches Grundbedürfnis sie hat. Manchmal kann es sich dabei auch um etwas handeln, was die Figur lernen muss.

Bild:
Synonym für „Szene“.

Charakter:
Synonym für „Figur“.

Dialog:
hat die Funktion, die Figuren zu charakterisieren, die Handlung voranzutreiben und Informationen zu vermitteln.

Ellipse:
Stilmittel für ökonomisches Erzählen.

Essay:
kurze, wissenschaftliche literarische Abhandlung.

Exposition:
Dabei handelt es sich um den einleitenden Teil.

Exposé:
Kurzzusammenfassung des Drehbuches (eine bis drei Seiten).

Einstellung:
während der Dreharbeiten wird die Szene in Einstellungen unterteilt (Erstellung der sog. „Auflösung“), die die verschiedenen Kamerapositionen bezeichnen.

Figuren:
sind erfundene Wesen, die dramaturgische Funktionen und Rollen übernehmen. Sie sind Haupt- oder Nebenfiguren, Prota- oder Antagonisten. Durch ihre Motive und ihr Verhalten treiben sie die Handlung voran.

Kontext:
ein Wort oder eine Wendung umgebender Text, durch den die Bedeutung erst deutlich wird; Zusammenhang, in den jemand oder etwas hineingehört; Umfeld, umgebende Situation, Hintergrund.

Logline:
ist eine Beschreibung der Geschichte über zwei Zeilen, die klar
formuliert ist.

Midpoint:
Mittelpunkt zwischen Einführung und Auflösung; der Wendepunkt, an dem sich die wichtigen Erzähllinien kreuzen, das Geschehen umschlägt etc.

OFF:
bedeutet Off Screen. Damit wird angezeigt, dass diese Person nicht in der beschriebenen Szene zu sehen, sondern nur zu hören ist.

Paradigma:
von griech. parádeigma, „zeigen“, „begreiflich machen“. Vielfach verwendbarer (und verwendeter), wissenschaftlich-    philosophischer Begriff. Hier: Grundkonzept der dramatischen Drehbuch-Struktur, entwickelt aus dem aristotelischen Dreiaktschema.

Plot:
sozusagen der Grundriss Ihrer Geschichte. Hier stellen sich bereits     grundlegende Fragen: „Und was passiert jetzt?“ „Warum passiert es?“

Plot Point:
Wendepunkt

Sequenz:
eine Reihe von Szenen, die inhaltlich miteinander verbunden     sind.

Slug Line:
Überschrift zur folgenden Szene, in der Innen- oder Außenmotiv, Ort und Zeit angegeben werden.

Story Line:
der dramaturgische Handlungsbogen. Vereinfacht ausgedrückt kann man auch Handlungsverlauf dazu sagen.

Suspense:
(engl.: „Gespanntheit“) bedeutet so viel wie „in Unsicherheit schweben“ hinsichtlich eines befürchteten oder erhofften Ereignisses.

Szene:
Einheit aus Ort, Zeit und Handlung.

Thema:
grundlegende Handlungs- oder Figurenzeichnung Ihres Buches.

Treatment:
Vorstufe eines Drehbuches, in dem die Hauptteile der Handlung sowie die Figuren beschrieben, die Nebenhandlung und die Dialoge jedoch nur angerissen werden (~20 Seiten).

V.O.:
bedeutet Voice-over. Damit werden Stimmen bezeichnet, die den Bildern unterlegt sind. Die Zuschauer können diese Stimme hören, nicht aber die handelnden Figuren. Dabei kann es sich um die Hauptfigur, einen Nachrichtensprecher oder auch einen Erzähler handeln.

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NEU: Wir beschäftigen uns auch mit der Frage,
ob wirklich jeder ein gutes Drehbuch schreiben kann?

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