Wie Sie die langfristige Motivation, Ihr eigenes Drehbuch zu schreiben, in den Griff bekommen

Wie Sie die langfristige Motivation, Ihr eigenes Drehbuch zu schreiben, in den Griff bekommen

Ein Drehbuch zu schreiben nimmt viel Zeit in Anspruch. Noch bevor Sie mit dem eigentlichen Schreiben beginnen, müssen Sie aus Ihrer ursprünglichen Idee oder Ihrem Stoff eine komplette Geschichte entwickeln. Die Figuren müssen entwickelt werden und neben einem großen zentralen Konflikt, der sich später wie ein roter Faden durch das Drehbuch ziehen soll, sollten Sie auch für einige Nebenkonflikte gesorgt haben, die das Interesse des Zuschauers erwecken. Für all diese Vorarbeiten sowie natürlich auch für den späteren Schreibprozess benötigen Sie Werkzeuge, die Sie sich außerdem früher oder später aneignen müssen. Bei all diesen Schritten ist es gerade für Neueinsteiger schwer, die langfristige Motivation aufrechtzuerhalten. Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Disziplin und Beharrlichkeit

Tatsächlich sind diese beiden großen Wörter der Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn Sie das Projekt ernst genug nehmen und diszipliniert an die Angelegenheit herangehen, können Sie über einen längeren Zeitraum hinweg Ihre Motivation behalten. Dazu gehört als Allererstes, dass Sie sich feste Zeiten freischaufeln, zu denen Sie an Ihrem Traum vom ersten eigenen Drehbuch arbeiten können. Genau hier kommt dann die Beharrlichkeit ins Spiel, denn zu diszipliniertem Arbeiten gehört nun einmal, dass Sie die Sache mit vollem Elan anpacken und auch wirklich täglich darauf hinarbeiten.

Kleine Etappen

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Wenn Sie bisher nur eine lose Idee im Kopf haben, kommt die Realisierung eines Drehbuchs Ihnen womöglich vor wie als müssten Sie den Mount Everest besteigen. Da erscheint es nur allzu verlockend, die Flinte direkt wieder ins Korn zu schmeißen und den Traum wie einen Luftballon zerplatzen zu lassen. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich die Besteigung in kleine Etappen unterteilen. Setzen Sie sich realistische Ziele. Dies kann eine feste Wortanzahl pro Tag sein, Sie könnten aber auch Wochen- oder Monatsziele definieren. Wenn Sie sich beispielsweise vornehmen, bis zum Monatsende Ihre Hauptfiguren entwickelt zu haben und nebenbei vielleicht ein Buch darüber lesen oder an unserem kostenlosen Newsletter-Crashkurs teilzunehmen, so kommen Sie dem Gipfel von Tag zu Tag häppchenweise immer näher.

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Das Aufteilen des Projekts in mehrere Schritte ist außerdem ausgesprochen hilfreich für Ihre langfristige Motivation.

Früh an die Vermarktung denken

Um Ihren Stoff am Markt zu platzieren, brauchen Sie noch kein komplett fertiges Drehbuch. Für gewöhnlich reicht es, wenn Ihre Geschichte so weit entwickelt ist, dass Sie ein Exposé oder Treatment daraus erstellen können. Haben Sie dieses erst einmal erreicht, so können Sie sich schon frühzeitig und noch während des weiteren Arbeitsprozesses daran machen, Ihr Drehbuch einzuschicken. Ein Redakteur, ein Produzent oder eine Filmproduktionsfirma, die Interesse an Ihrem Stoff zeigt, kann ein ungemeiner Motivationsschub sein.

Doch auch wenn positives Feedback im frühen Stadium ausbleibt, braucht Sie dies nicht zu belasten. Bleiben Sie am Ball!

Nicht von Rückschlägen entmutigen lassen

Haben Sie schon einmal von dem berühmten Werk „Im Westen nichts Neues“ gehört? Tatsächlich liegt der Verfilmung aus dem Jahre 1979 ein gleichnamiger Roman zugrunde, geschrieben von Erich Maria Remarque. Nachdem er das Manuskript zu dem Roman fertiggestellt hatte, sammelte Remarque zunächst über 100 Absagen von allen möglichen Verlagen. Dennoch hat er seinen Glauben an sein Werk nicht verloren und ist nach jedem einzelnen Rückschlag wieder aufgestanden. Sein Roman wurde schließlich doch noch verlegt und gilt heutzutage rückwirkend betrachtet als das erfolgreichste Buch der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Das Fernsehprogramm

Was ebenfalls immer eine wirklich herausragende Möglichkeit ist, um sich zu motivieren, weiter an seinem Traum vom eigenen Drehbuch zu arbeiten, ist unser Fernsehprogramm. Damit meinen wir natürlich nicht amerikanische Hollywood-Blockbuster, die von privaten Fernsehsendern wochenends in der Primetime gezeigt werden, sondern selbstverständlich nur deutsche Produktionen. Während Sie von gut gemachten Filmen viel lernen können und die Motivation somit Formen wie „Das will ich auch können“ annimmt, sind es auch gerade die schlechten Filme, die uns antreiben. Das Wissen, dass man selbst einen so viel besseren Stoff im Kopf hat, kann schließlich Ansporn genug sein, um voller Tatendrang an seinem eigenen Projekt weiterzuarbeiten.

Fazit

An dem Tag, an dem Sie das erste Mal die Verfilmung Ihres allerersten Drehbuchs bestaunen können, werden Sie wissen, warum es sich für dieses Gefühl zu kämpfen lohnt. Gewiss, der Weg ist weit und hier und da mit Steinen gepflastert. Die Reise ist es dennoch wert!

[Gesamt:3    Durchschnitt: 3.3/5]

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