Autodidakt zum Drehbuchautor: Literaturtipps

Autodidakt zum Drehbuchautor: Literaturtipps

Die Schule des Drehbuch Schreibens ist hart. Auf eine Ausbildung in Form eines Studiums oder einer privaten Fortbildung zu verzichten, wofür in der Regel mehrere Jahre gebraucht werden, ist zwar möglich, aber erfordert ein großes Maß an Disziplin und Arbeit. Autodidakt zu sein ist schließlich keine Abkürzung des Weges, sondern lediglich ein anderer Pfad. Wer sich also auf diese Weise selbst ausbilden möchte, der kommt um das Lesen von möglichst viel Literatur über die Materie des Schreibens nicht drum herum. In diesem Artikel möchten wir Ihnen daher ein paar wertvolle Tipps an die Hand geben.

Syd Field: Die Grundlagen des Drehbuchschreibens

Wenn man für das Fachgebiet des Drehbuchschreibens ein Standardwerk besonders hervorheben möchte, dann muss es zweifelsohne dieses hier sein. Über Syd Field, eine der größten Koryphäen des Drehbuchschreibens, gibt es übrigens so viel zu sagen, dass wir ihm hier sogar eine eigene Unterseite gewidmet haben. Dieses Buch, das bereits im Jahr 1979 erstmals veröffentlicht worden ist, prägte viele weitere Werke und wird noch heute an den meisten Universitäten gelehrt. Es zu lesen und durchzuarbeiten, ist demnach ein fast schon notwendiger Schritt im Leben eines Autodidakten.

Dorothea Brande: Schriftsteller werden

Bei diesem Buchtitel mögen manche von Ihnen vielleicht etwas überrascht sein, da sich die Arbeit des Schriftstellers doch ziemlich deutlich von der eines Drehbuchautors unterscheidet. Dennoch möchten wir Ihnen dieses Werk sehr gerne ans Herz legen, weil sich viele Teile des Buchs damit befassen, wie man als Autor arbeitet und sich maßgebliche Eigenschaften, wie Disziplin und Ausdauer, aneignen kann. Die Erstveröffentlichung von 1934 hat hierbei in Sachen Aktualität auch mehr als 80 Jahre später nichts eingebüßt.
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Roy Peter Clark: Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben

Wie wir auf dieser Webseite nicht müde werden, zu betonen, ist Schreiben ein Handwerk, das man lernen kann. Um ein Handwerk ausüben zu können, braucht man allerdings Werkzeuge. In diesem faszinierenden Buch erhalten Sie diese en masse. Da es gleichermaßen für Drehbuchautoren, Romanautoren, Journalisten und Redakteure geschrieben ist, bleibt es anschließend Ihnen überlassen, welche Werkzeuge Sie für Ihr persönliches Arbeiten in Ihren imaginären Werkzeugkoffer aufnehmen wollen.

Mit diesen drei Standardwerken haben Sie die besten Voraussetzungen geschaffen. Sie kennen nach der Lektüre die Grundlagen des Drehbuchschreibens, haben sich Disziplin und Ausdauer erarbeitet und Ihren Werkzeugkasten gefüllt.

Wie es dann weitergeht

Grundsätzlich sollte das intensive Durcharbeiten dieser drei Werke in verhältnismäßig wenig Zeit möglich sein. Es gibt allerdings noch sehr viel mehr zu erfahren, weswegen wir Ihnen gerne noch ein paar Alternativen für das weitere Lernen aufzeigen möchten.

Unser Crashkurs und das vertiefende E-Book

Treten Sie über 2.000 Crashkurs-Teilnehmern bei

7 Lektionen zum Erlernen der Grundlagen des Drehbuchschreibens. Leicht verständlich aufbereitet, praxisorientiert und zu 100% kostenlos. Versprochen!


NEU: Wir beschäftigen uns mit der Frage,
ob wirklich jeder ein gutes Drehbuch schreiben kann?

Unsere Garantie: Ihre E-Mail Adresse wird niemals an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Im Endeffekt ist es völlig egal, ob Sie noch ganz am Anfang stehen oder bereits die ersten Standardwerke kennen. Unser völlig kostenloser Crashkurs holt Sie nämlich auf Ihrem aktuellen Kenntnisstand ab und bringt Sie den einen oder anderen Schritt auf Ihrem Weg weiter. Waren Sie mit dem Crashkurs zufrieden, so möchten wir Ihnen außerdem unser E-Book „Vom Kopfkino zum Drehbuch“ empfehlen, in welchem wir uns übrigens auch von vielen Standardwerken ganz bewusst abgrenzen.

Was ist anders?

Bei den meisten Standardwerken steht die trockene Theorie im Mittelpunkt. Das ist nicht weiter verwunderlich, da Übungen nur schwerlich so allgemein gehalten werden können, dass Sie über ein Buch funktionieren und halbwegs vernünftig von Ihnen selbst ausgewertet werden können. Um dieses Dilemma zu umgehen, haben wir uns in unserem E-Book darauf berufen, Ihnen sehr viele praktische Tipps und Tricks mit an die Hand zu geben. So finden Sie bei uns unter anderem auch einen längeren Auszug aus einem Originaldrehbuch. Hier können Sie Ihre gelernten Punkte direkt anwenden und in der anschließenden Sektion gemeinsam mit uns überprüfen, ob Sie die gemachten Fehler entdeckt haben.

Bei einem Autor bleiben

Eine andere Herangehensweise beim autodidakten Lernen ist es, nicht die Standardwerke von möglichst vielen Autoren zu lesen, in denen sich logischerweise der Inhalt immer wieder doppelt, sondern sich auf einen Autor zu beschränken, den man besonders verständlich findet und der zu mehreren Teilbereichen des Drehbuchschreibens veröffentlicht hat. Auf diese Weise werden Sie mit zunehmender Lektüre auch immer tiefer in die Materie eintauchen können.

Edgar von Cossart

Ein solcher Autor, den wir Ihnen an dieser Stelle gerne ans Herz legen möchten, ist Edgar von Cossart. Bei Funk und Fernsehen groß geworden, ist Edgar von Cossart heute Filmemacher, Drehbuchautor und Drehbuchdozent. Die Bandbreite seiner Veröffentlichungen in diesem Bereich ist voll von seiner mehr als 25 Jahre andauernden Erfahrung auf diesem Sektor.

Fazit

Alles in allem ist das Wichtigste bei Ihrem Werdegang zum Drehbuchautor, dass Sie sich regelmäßig und intensiv mit dem Thema beschäftigen. Auch der Besuch von Veranstaltungen und Seminaren kann sehr fruchtbar und gewinnbringend für Sie sein, aber natürlich ist es auch im Alltag unabdingbar, dass Sie viel über das Schreiben lesen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg!

[Gesamt:2    Durchschnitt: 2/5]

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